Die Geraeteschicht: Abbild, A/B-Wurzel mit Ruecksprung, Verschluesselung, Installation, Konsole. Nutzlast-unabhaengig.
Die Annahme 'wer bis zum Server kommt, ist freigegeben' traegt genau so lange, wie das Geraet im Haus des Kunden bleibt. Bei Reparatur, Austausch, Rueckgabe und Entsorgung entscheidet allein, was auf dem Datentraeger steht. Der Bestandsbereich wird deshalb bei der Einrichtung verschluesselt, ohne Schalter. Die Wurzeln nicht: Dort steht unsere ausgelieferte Software, die auf jedem Geraet dieselbe und damit kein Geheimnis ist. Dort ist nicht Vertraulichkeit die Frage, sondern Unversehrtheit — und dagegen hilft eine Pruefung beim Start, keine Verschluesselung. Sichere Loeschung heisst Schluesselvernichtung. Auf Flash-Speichern ist Ueberschreiben durch die Verschleissverteilung nicht verlaesslich; ein Loeschlauf, der stundenlang Nullen schreibt, erzeugt vor allem ein gutes Gefuehl. Damit haengen beide Festlegungen zusammen: Ohne Verschluesselung gibt es keine verlaessliche Loeschung. Drei Stufen fuer drei Absichten, die zweite und dritte mit Loeschnachweis auf USB — bei einem Produkt, dessen Verkaufsargument der Nachweis ist, waere eine Loeschung ohne Beleg ein Widerspruch in sich. Die harte Stelle ist der Schluessel beim Start. Er bindet an den Sicherheitsbaustein, dessen Messung sich mit jedem Update aendert. Wird er nicht vorher auch fuer die neue Fassung hinterlegt, steht nach dem Umschalten ein Geraet da, das oben ist und an seine eigenen Daten nicht herankommt — nicht ein misslungenes Update, sondern ein Datenverlust. Daraus ein zweiter Nachweis: Nach Fassungswechsel und Ruecksprung ist der Bestandsbereich erreichbar. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
||
|---|---|---|
| abbild | ||
| docs | ||
| nutzlast | ||
| wurzel | ||
| .gitignore | ||
| BRIEFING.md | ||
| CLAUDE.md | ||
| README.md | ||
XinionOS — das Betriebssystem der Xinion-Appliances
XinionOS ist die Geräteschicht unter den Appliance-Produkten des Hauses. Es liefert ein Gerät, das startet, sich selbst prüft, sich sicher aktualisieren lässt und im Fehlerfall von allein auf die vorherige Fassung zurückkehrt — und sonst nichts.
Es weiß nicht, was auf ihm läuft. Das ist keine Sparsamkeit, sondern der Zweck: Dieselbe Basis trägt eine ITSM-Appliance, eine Proxy-Appliance und eine Anwendungsplattform, ohne von einer davon etwas zu wissen.
Wo es im Haus steht
| Ebene | Was | Beispiele |
|---|---|---|
| Anwendungen | Fachliche Produkte | COSMOS, INSIGHT, ORION |
| Plattform | Laufzeit- und Betriebsschicht | OLYMPUS · oder die Wirt-Dienste einer Fach-Appliance |
| Gerät | XinionOS | diese Ablage |
| Infrastruktur | Rechenzentrum | GAIA |
Beim Kunden auf Blech ist XinionOS das, worauf die Verkaufsvariante der Plattform läuft.
Was es leistet
- Ein Abbild, unbeaufsichtigt installierbar — der Techniker legt das Medium ein und geht.
- Zwei abwechselnd beschriebene Wurzeln. Ein Update schreibt nie in die laufende Fassung.
- Ein Selbstprüflauf entscheidet über den Start. Nicht „bootet" gilt als Erfolg, sondern „ist arbeitsfähig".
- Rücksprung ohne Zutun. Kommt eine neue Fassung nicht sauber hoch, kehrt das Gerät nach begrenzten Versuchen von selbst zurück.
- Betrieb ohne Internet. Nichts holt sich selbsttätig Aktualisierungen.
- Eine Einhängestelle für genau eine Nutzlast — siehe
nutzlast/.
Was es ausdrücklich nicht leistet
Keine Fachlichkeit, keine Anwendungslogik, keine Benutzerverwaltung, keine Mandantenfähigkeit. Das alles ist Sache der Nutzlast.
Einstieg
- Regeln für die Arbeit hier:
CLAUDE.md - Wenn Du baust:
BRIEFING.md - Der Vertrag zur Nutzlast:
nutzlast/VERTRAG.md - Was wirklich gemessen wurde:
docs/nachweise/