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architect e54180e4f8 Verweis auf appliance/ADR-0004 richtiggestellt, Produktnamensverbot nennt auch XinionONE
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2026-08-31 22:08:40 +02:00

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ADR-0004 — Das Abbild bleibt klein: Modelle und Wissen sind Daten, kein Abbildinhalt

Stand: Angenommen, 20.08.2026 · Entscheidet: CIO Thomas Reitz Berührt: appliance/ADR-0004 — dessen Begründung stammt aus der Zeit, als Betriebssystem und Appliance ein Erzeugnis waren


Worum es geht

Ein Abbild wird heruntergeladen, auf einen Stick geschrieben, über eine Fernwartung eingebunden und gelegentlich per Post verschickt. Jedes Gigabyte kostet an jeder dieser Stellen. Ein Abbild von zwei Gigabyte ist ein Werkzeug; eines von hundert ist ein Problem.

Dazu kommt der Grund, der schwerer wiegt: Was im Abbild liegt, liegt zweimal auf der Platte — einmal je Wurzel. Und es steht in der Stückliste, die nach dem Cyber Resilience Act über die Produktlebensdauer zu versorgen ist.

Die Entscheidung

In das Abbild kommt das Betriebssystem und die Software der Nutzlast. Sonst nichts.

Was Wo Warum
Betriebssystem, Selbstprüflauf, Konsolenmenü, Basisoberfläche Abbild → Wurzel Wird beim Fassungswechsel getauscht und beim Rücksprung zurückgenommen
Software der Nutzlast — Dienste, Units Abbild → Wurzel Dasselbe. Eine Fassung, ein Rückweg
Sprachmodelle Bestandsbereich Daten, keine Software. Groß, eigener Lebenszyklus
Wissensspeicher, Grundausstattung Bestandsbereich Ebenso, mit eigener Fassungsführung
Datenbank, Vektorindex, Tresor, Protokolle Bestandsbereich Zustand des Kunden

Richtwert für das Abbild: unter drei Gigabyte. Wird es größer, ist etwas hineingeraten, das dort nicht hingehört — die Frage lautet dann nicht „wie komprimieren wir", sondern „warum ist das im Abbild".

Der Widerspruch, der aufzulösen war

appliance/ADR-0004 hält ausdrücklich fest, die Sprachmodelle seien im Abbild mitgeliefert — „sonst wäre die Ersteinrichtung ein Transfer von über 100 GB". Das war richtig gedacht, solange Betriebssystem und Appliance ein Erzeugnis waren.

Die Sorge dahinter bleibt berechtigt: Niemand will bei der Inbetriebnahme hundert Gigabyte über die Leitung des Kunden ziehen. Sie wird nur anders gelöst.

Das Abbild ist klein, das ausgelieferte Gerät ist voll.

Modelle und Grundausstattung werden im Werk auf den Bestandsbereich gelegt, bevor das Gerät das Haus verlässt. Der Kunde bekommt ein fertiges Gerät, kein Abbild mit einem Anhang.

Und der Fall, der dabei zuerst Sorge macht, löst sich von selbst: Eine Neuinstallation aus dem Abbild fasst den Bestandsbereich nicht an. Sie beschreibt die Wurzeln. Modelle und Wissen überstehen sie — genau wie sie einen Fassungswechsel überstehen.

Ein Transfer über die Leitung ist damit nur in einem einzigen Fall nötig: bei einem fabrikneuen, leeren Gerät. Und das ist der Fall, den das Werk erledigt.

Was daraus folgt

Das Abbild taugt zur Wiederherstellung, nicht zur Erstausstattung. Wer ein Gerät neu aufsetzt, bekommt ein arbeitsfähiges Betriebssystem — aber die Fachlichkeit hängt an dem, was im Bestandsbereich liegt. Das gehört so in die Anleitung, sonst wundert sich jemand.

Es braucht einen Weg, Modelle und Wissen nachzuladen. Für den Werkslauf, für ein Gerät, dessen Bestandsbereich sicher gelöscht wurde, und für den Wechsel auf ein neues Modell. Dieser Weg ist der CORE-Server — eigenes Konzept, hier nur benannt.

Und die Regel gegen Abhängigkeiten wird schärfer. Sie galt bisher der Versorgungspflicht; jetzt gilt sie zusätzlich der Größe. Beides zeigt in dieselbe Richtung: Was nicht im Abbild ist, muss nicht gepflegt, nicht ausgeliefert und nicht zweimal gespeichert werden.

Die verworfene Alternative

Alles ins Abbild. Ein Erzeugnis, ein Download, keine Nachladeschritte — und der Rücksprung umfasst dann auch die Modelle, was auf den ersten Blick sauberer wirkt.

Dagegen stehen drei Dinge. Das Abbild läge zweimal auf der Platte, also zweihundert Gigabyte für zwei Fassungen. Jeder Modellwechsel wäre ein vollständiger Abbildwechsel samt Neustart, obwohl sich nichts am Betriebssystem geändert hat. Und ein Abbild dieser Größe ist über eine Fernwartung praktisch nicht einzuspielen — genau dann, wenn man es am dringendsten braucht.